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	<title>Nur fliegen ist schöner &#187; Nur fliegen ist schöner</title>
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	<description>Erlebnisse eines um die Welt jettenden</description>
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		<title>Dranbleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[


Zur Zeit feiert die Schweiz 100 Jahre Aviatik. Deshalb findet morgen in Emmen ein grosses Flugmeeting statt. Auch das SWISS MAGAZINE feiert den Anlass in seiner derzeitigen Ausgabe mit der Titelgeschichte.
Da kann man von den grossen Helden der Schweizer Luftfahrt lesen. Von Edmond Audemars, Armand Dufaux, Ernest Failloubaz, René Grandjean oder François Durafour und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Zur Zeit feiert die Schweiz 100 Jahre Aviatik. Deshalb findet morgen in Emmen ein grosses <a href="http://www.emmen2010.ch/" target="_blank">Flugmeeting</a> statt. Auch das <a href="http://www.swiss.com/web/en/services/on_board/Pages/swiss_magazine.aspx" target="_blank">SWISS MAGAZINE</a> feiert den Anlass in seiner derzeitigen Ausgabe mit der <a href="http://www.swiss.com/web/EN/services/on_board/Documents/Swiss_magazine_2010/Swiss_magazine_July_Coverstory.pdf" target="_blank">Titelgeschichte</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Da kann man von den grossen Helden der Schweizer Luftfahrt lesen. Von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edmond_Audemars" target="_blank">Edmond Audemars</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armand_Dufaux" target="_blank">Armand Dufaux</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Failloubaz" target="_blank">Ernest Failloubaz</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/René_Grandjean" target="_blank">René Grandjean</a> oder <a href="http://www.pionnair-ge.com/spip1/spip.php?article124" target="_blank">François Durafour</a> und wie diese tollkühnen Piloten in ihren fliegenden Kisten die ganze Schweiz in Staunen versetzten. Aber auch August Jucker und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Bider" target="_blank">Oskar Bider</a>, die Pioniere des Schweizer Passagier- und Postfluges, bleiben nicht unerwähnt. Genauso wenig wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ad_Astra_Aero" target="_blank">Ad Astra Aero</a> Gründer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Comte" target="_blank">Alfred Comte</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Mittelholzer" target="_blank">Walter Mittelholzer</a> oder Balz Zimmermann, der Gründer der Ur-Balair, die 1931 mit der Ad Astra zur Swissair verschmolzen wurde. Offenbar weil die Fliegerei schon damals ein Problem mit der Rentabilität aufwies&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nelly_Diener" target="_blank">Nelly Diener</a>, der ersten Stewardess Europas, ist die Rede und davon wie sie zum Idol der damaligen Frauen wurde.</p>
<p style="text-align: justify">Dieser Rückblick auf die ruhmreiche Frühzeit der Schweizer Aviatik mit all ihren grossen Pionieren zeigt, dass damals die Luftfahrt in der Bevölkerung und der Presse äusserst angesehen war. Piloten wurden als Helden verehrt und Stewardessen waren Idole.</p>
<p style="text-align: justify">Wie tief sind wir doch &#8211; zumindest in den Augen der Presse &#8211; gesunken! Den besten Beweis dafür bietet die aktuelle Werbekampagne des Zürcher <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dranbleiben/" target="_blank">Tagesanzeiger</a>, die schonungslos aufzeigt, mit wem wir heute gleichgestellt werden:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Dranbleiben_Flug.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-576" title="Dranbleiben_Flug" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Dranbleiben_Flug-218x300.jpg" alt="" width="240" height="330" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Dranbleiben_Strich.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-577" title="Dranbleiben_Strich" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Dranbleiben_Strich.jpg" alt="" width="240" height="330" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Ohne Chance jemals als Held verehrt zu werden, bleibt mir wenigstens noch die Hoffnung, dass die Aviatik sich  genauso lange und erfolgreich gegen all ihre Gegner behaupten kann wie das andere Business&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Dranbleiben!</p>
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		<title>a pain in the ass</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/07/22/a-pain-in-the-ass/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon auf der Busfahrt nach JFK schwante uns Böses. Bei einem Blick aus dem Fenster konnte man eine sich auftürmende Wolkenwand sehen. Zwar war das weiss schillernde Gebirge vom Boden betrachtet ganz hübsch, da aber jeder Pilot den Einflug in diese wabernde Masse tunlichst vermeidet, führen die dadurch verursachten Umwege im schon unter normalen Umständen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Schon auf der Busfahrt nach JFK schwante uns Böses. Bei einem Blick aus dem Fenster konnte man eine sich auftürmende Wolkenwand sehen. Zwar war das weiss schillernde Gebirge vom Boden betrachtet ganz hübsch, da aber jeder Pilot den Einflug in diese wabernde Masse tunlichst vermeidet, führen die dadurch verursachten Umwege im schon unter normalen Umständen notorisch überlasteten Luftraum mit Garantie zu gröberen Rückstaus. Natürlich wurde für solche Fälle vorgesorgt.</p>
<p style="text-align: justify">Severe Weather Avoidance Plan (SWAP) nennen das die Amerikaner mit ihrem Flair für Abkürzungen und politische Korrektheit. Viel treffender wäre allerdings der Ausdruck, der für die Bewältigung der durch Schneefall verursachten Störungen am Flughafen Zürich verwendet wird. CHAMAN oder auf gut Deutsch: Chaos Management.</p>
<p style="text-align: justify">Beim SWAP siegt das Chaos jeweils deutlich über das Management und so waren wir nicht sonderlich überrascht, als uns während der Flugplanung unser Dispatcher mitteilte, dass der frühe Zürich Flug vor dem Start 1 Stunde und 30 Minuten in der Warteschlange stand.</p>
<p style="text-align: justify">Das Einsteigen der Passagiere und die Beladung des Flugzeugs lief sehr zügig und so freuten wir uns nicht nur über die mit 6:50 Stunden äusserst kurze Flugzeit, sondern auch darüber, dass wir 10 Minuten vor der geplanten Zeit vom Gate zurückstossen konnten. Wenn da nur nicht die Gewitter und der SWAP wären…</p>
<p style="text-align: justify">Während ich rund vierzig Minuten später endlich die Triebwerke anwerfen durfte, wurden wir am Funk von unseren Kollegen vom Genf Flug aufgerufen. Sie sagten in leicht verzweifeltem Tonfall sie sässen mittlerweile schon eine Stunde vierzig im Stau fest und nichts bewege sich. „Autsch. Trotzdem guten Flug.“</p>
<p style="text-align: justify">Kurz darauf standen auch wir im berühmt-berüchtigten New Yorker „Queue“. Von den Gewittertürmen war nichts mehr zu sehen, denn inzwischen war die Nacht hereingebrochen. Dafür durchzuckten östlich des Flugplatzes unzählige Blitze die Nacht und verbreiteten eine gespenstische Stimmung.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Queue.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-573 aligncenter" title="Queue" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Queue.jpg" alt="" width="432" height="330" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Als wir, nach fünfzig Minuten anstehen, die Nase endlich Richtung Osten drehen durften, zeigte der Wetterradar, dass die Gewitterfront genau auf unserem geplanten Flugweg lag. Deshalb mussten wir auf der Querpiste, in der „Penaltybox“ zuschauen wie wir Reihenweise von anderen Flugzeugen überholt wurden. Nach einer weiteren halben Stunde wurde uns eine neue Flugroute zugeteilt, so dass wir endlich weiterrollen konnten.</p>
<p style="text-align: justify">2 Stunden 45 Minuten nachdem wir das Gate verlassen hatten, durften endlich starten. Welche Erlösung! Die Gewitterfront hatte sich mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst. Genauso wie gut drei Tonnen Kerosin! Wenn ich diese sinnlose Treibstoffvernichtung mit der Zahl aller an diesem Abend mit uns im Stau festsitzenden Flugzeugen multipliziert hätte, dann wäre mir wohl schwindlig geworden!</p>
<p style="text-align: justify">Mittlerweile war ich aber bereits zu müde für solche Kopfrechnungen und so suhlte ich mich stattdessen lieber in Selbstmitleid, wegen meines bereits vor Beginn des Fluges schmerzenden Hinterteils. Zum Glück hatten wir die wohl beste Firstclass Kabine, die ich in meiner Karriere bisher erleben durfte und so wurde die lange Nacht, dank Cappuccino und wunderschön präsentiertem Essen, wenigstens einigermassen erträglich…</p>
<p style="text-align: center"><span><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Frühstück.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-574 aligncenter" title="Frühstück" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Frühstück.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a></span></p>
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		<title>Fehlanzeigen</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/07/21/fehlanzeigen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 03:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Versuch in den letzten Tagen auf meinen Blog zuzugreifen führte zu diversen Fehlanzeigen. Den Grund dafür habe ich nie erfahren. Genauso wenig wie ich den Grund kenne, warum jetzt offenbar alles wieder funktioniert…
Aber ich will nicht klagen, denn ich kann (vorläufig?) meine Arbeit am „Schattenblog“, der bei länger anhaltenden Problemen für Ersatz gesorgt hätte, wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Der Versuch in den letzten Tagen auf meinen Blog zuzugreifen führte zu diversen Fehlanzeigen. Den Grund dafür habe ich nie erfahren. Genauso wenig wie ich den Grund kenne, warum jetzt offenbar alles wieder funktioniert…</p>
<p style="text-align: justify">Aber ich will nicht klagen, denn ich kann (vorläufig?) meine Arbeit am „Schattenblog“, der bei länger anhaltenden Problemen für Ersatz gesorgt hätte, wieder einstellen. Darüber bin ich besonders froh, da ich Besseres zu tun habe als stundenlang am Computer zu sitzen.</p>
<p style="text-align: justify">Zum Beispiel nach New York fliegen. Dort wurde der Monsun (vorläufig?) beendet und durch einen, auch für Mitteleuropäer erträglichen Sommer ersetzt. Doch bevor ich den sommerlichen Big Apple geniessen konnte, musste noch ein nördlicher Atlantik überquert werden. Die Airbus 340, die ich dafür pilotieren durfte, hatte offenbar meinen Blog zum Vorbild genommen und sich ebenfalls ein paar Fehlanzeigen ausgedacht:</p>
<p><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Strange-Indications1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-large wp-image-568" title="Fehlanzeigen" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Strange-Indications1-1024x261.jpg" alt="" width="491" height="126" /></a></p>
<p style="text-align: justify">So erschien mitten über dem Atlantik auf dem Engine/Warning Bildschirm (ganz links) die Landecheckliste und forderte das Ausfahren von Fahrwerk und Landeklappen. Gut fünf Stunden zu früh und statt im Endanflug auf 36‘000 Fuss!</p>
<p style="text-align: justify">Zudem behauptete der Radiohöhenmesser auf dem Bildschirm mit den primären Flugdaten (ganz rechts), dass wir uns auf unserer Reiseflughöhe von umgerechnet knapp 11‘500 Metern nur 1090 Fuss oder ~350 Meter über festem Boden befänden!</p>
<p style="text-align: justify">Da mir zumindest auf diesem Planten kein so hohes Gebirge bekannt ist und selbst der stärkste atlantische Wellengang nie solche Ausmasse erreicht, musste an diesen Anzeigen etwas schwer faul sein. Was war also los? Geisterbahn? Verflogen? Auf den Mars gebeamt? Computer reif fürs Irrenhaus?</p>
<p style="text-align: justify">Keineswegs.</p>
<p style="text-align: justify">Die Landeckliste wird vom Computer unter 2500 Fuss Radiohöhe automatisch eingeblendet. Diese sinnlose Anzeige war also eine direkte Folge der seltsamen Radiohöhe. Doch woher kam die? Die Antwort findet sich auf dem mittleren Navigationsbildschirm:</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/TCAS.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-569" title="TCAS" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/TCAS.jpg" alt="" width="450" height="228" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Hier erkennt man direkt unter dem gelben Symbol für unser eignes Flugzeug eine Anzeige des Kollisionswarnsystems. Der mit -09 beschriftete Rhombus bedeutet, dass sich 900 Fuss unter uns ein anders Flugzeug befand. Dieses Flugzeug reflektierte die Radarstrahlung unseres Radiohöhenmessers und verursachte so die seltsamen Anzeige.</p>
<p style="text-align: justify">Natürlich kam diese Blüte der Computerlogik für uns nicht wirklich überraschend, denn erstens ist ein solches Verhalten bestens bekannt und zweitens konnten wir die tiefer fliegende Boeing 767 schon lange bevor sie unsere Instrumente verwirrte mir unseren biologischen Augen sehen. So konnte ich die Kamera vorbereiten um das Überholmanöver fotografisch festzuhalten:</p>
<p style="text-align: justify"> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Contrails.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-570" title="Contrails" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Contrails.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Strange-Indications1.jpg"></a><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Contrails.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Delta-767.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-571" title="Delta 767" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Delta-767.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
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		<title>Monsoon</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/07/15/monsoon/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weil Andere schöne Fotos vom Big Apple ins Netz stellen, habe auch ich mich auf meine JFK Rotation gefreut. Bereits das ATIS weckte allerdings böse Vorahnungen. Mit einer Wolkenuntergrenze von 200 Metern wurde ein VOR Anflug auf die Piste 04R angekündigt. Zwar ist dieser zur Pistenachse versetzte Anflug ohne Gleitweginformation bei schönem Wetter fliegerisch problemlos, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Union-Jack.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify">Weil <a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/07/12-kilometer-genuss.html" target="_blank">Andere</a> schöne Fotos vom Big Apple ins Netz stellen, habe auch ich mich auf meine JFK Rotation gefreut. Bereits das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatic_Terminal_Information_Service" target="_blank">ATIS</a> weckte allerdings böse Vorahnungen. Mit einer Wolkenuntergrenze von 200 Metern wurde ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drehfunkfeuer" target="_blank">VOR</a> Anflug auf die Piste 04R angekündigt. Zwar ist dieser zur Pistenachse versetzte Anflug ohne Gleitweginformation bei schönem Wetter fliegerisch problemlos, bei einer Wolkenbasis knapp über dem Minimum und mit 25 Knoten Seitenwind erinnerte mich das Ganze jedoch stark an eine meiner Simulator Übungen, die ich so gerne hinter mir gelassen habe.</p>
<p style="text-align: justify">Allerdings haben wir die Piste trotzdem gefunden. Da ich aber mit fliegen beschäftigt war, folgen an dieser Stelle keine coolen Fotos vom Anflug. Stattdessen, quasi als Ersatz, ein Film vom berühmten Canarsie Approach in JFK, welchen, obwohl der Wind dafür ideal gewesen wäre, die Wolkenuntergrenze definitiv verhinderte. Ein anderes Mal wieder…</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xJXPXUD6Opo&amp;hl=en_US&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xJXPXUD6Opo&amp;hl=en_US&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Als wir den Terminal verliessen fragte ich mich allerdings ob wir nicht aus Versehen in Bombay gelandet waren. Es goss wie aus Kübeln und die Temperatur von 30°C, verknüpft mit einer Luftfeuchtigkeit von annähernd 100%, liess Erinnerungen an den Indischen Monsun wach werden.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Regen2.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-560 alignnone" title="Regen2" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Regen2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Regen1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-559 alignnone" title="Regen1" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Regen1-235x300.jpg" alt="" width="235" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Zum Glück mussten wir bei diesem Hundewetter keine grossen Sprünge mehr machen &#8211; das Hotel lud nämlich zur Airliners Party ein. Free food and free booze – welcher Pilot kann da schon widerstehen…</p>
<p style="text-align: justify">Leider war das Wetter am anderen Tag nicht wirklich besser und so nahm ich, nachdem ich am Morgen noch allerlei „Büro Kram“ erledigen konnte, unbetrübt Abschied vom trüben Big Apple.</p>
<p style="text-align: justify">Dank der lausigen Witterung gab es dann wenigstens in der Warteschlange zur Startbahn und im Steigflug ein paar schöne Stimmungsbilder – und diesmal war auch die Arbeitsbelastung nicht zu hoch zum Fotografieren…</p>
<p style="text-align: justify"><span> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Skyline.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-561" title="Skyline" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Skyline-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Vincinity-showers.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-562" title="Vincinity showers" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Vincinity-showers-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify"><span><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Union-Jack.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-563" title="Union Jack" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Union-Jack-225x300.jpg" alt="" width="201" height="221" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/BA747.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-564" title="BA747" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/BA747-300x225.jpg" alt="" width="290" height="220" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify"><span> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Cloud9.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-565" title="Cloud9" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/Cloud9.jpg" alt="" width="486" height="365" /></a></span></p>
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		<title>Albtraum</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/07/12/albtraum/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mitten in der Nacht. Zu Hause drehen sich die Frühaufsteher noch ein letztes Mal im Bett, bevor in etwa einer Stunde der Wecker ihre süssen Träume jäh unterbrechen wird. Wir fliegen derweil gerade in das nordatlantische Track System ein. Die Ozean Streckenfreigabe ist bestätigt und vor kurzem wurde der Funkkontakt mit Gander beendet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Es ist mitten in der Nacht. Zu Hause drehen sich die Frühaufsteher noch ein letztes Mal im Bett, bevor in etwa einer Stunde der Wecker ihre süssen Träume jäh unterbrechen wird. Wir fliegen derweil gerade in das nordatlantische Track System ein. Die Ozean Streckenfreigabe ist bestätigt und vor kurzem wurde der Funkkontakt mit Gander beendet. Nach einer kurzen Phase der erhöhten Arbeitsbelastung, werden nun die die Augenlieder wieder schwerer, denn vor uns befindet sich für die nächsten, langen Stunden nur Wasser…</p>
<p style="text-align: justify">Plötzlich ein Knall. Es schrillen die Alarmglocken und der Puls fährt innert Millisekunden von null auf hundert. Die bleierne Müdigkeit ist wie weggeblasen. Was ist geschehen? Sofort werden drillmässig die wichtigsten Anzeigen überprüft. Power? Nichts. Gar nichts! Dual engine failure! Performance? Na, eher mässig ohne Triebwerke… Was ist los? Vulkanasche über Neufundland? Wohl kaum, da der Ejakulata ja Erektionsstörungen hat!</p>
<p style="text-align: justify">„Emergency Checklist for all engine flameout – fuel remaining“, befiehlt der Kapitän. Genau nach Checkliste werden Schalter umgelegt und verzweifelt wird versucht die Triebwerke wieder zu Laufen zu überreden. Nummer zwei scheint völlig blockiert, aber Nummer eins gibt noch gewissen Anlass zur Hoffnung. Der Kapitän hat mittlerweile Richtung Gander abgedreht und informiert auf der Notfrequenz gerade den umgebenden Verkehr über unsere beschissene Lage…</p>
<p style="text-align: justify">…auf 6000 Meter hat zwar noch immer kein Triebwerk gezündet, aber wenigstens läuft mittlerweile das Hilfsaggregat. Mit dessen Druckluft ist die Chance für einen erfolgreichen Triebwerkstart nun etwas grösser und tatsächlich erwacht die Nummer eins auf etwa 5000 Metern wieder zum Leben. Uff, das war knapp.</p>
<p style="text-align: justify">Gerade als der Kapitän den mittlerweile einmotorigen Anflug auf Gander besprechen will, macht es schwupp und wir sitzen wieder auf Flight Level 350. Die Triebwerke funktionieren wie wenn nichts gewesen wäre und wir nähern uns genau auf dem vorgesehenen Track 30° westlicher Breite. Was ist denn das für eine Verarschung? Zeitmaschine? Wurmloch? Temporale Anomalie? Pilotenhölle?</p>
<p style="text-align: justify">Der Kapitän schaut mich entgeistert an und zuckt mit den Achseln. Bevor die überraschende Wende diskutiert werden kann, dringt Rauch aus den Lüftungsschlitzen und der Kapitän schreit, während er nach der Sauerstoffmaske greift: „Somke emergency checklist!“</p>
<p style="text-align: justify">Wieder werden nach Checkliste Schalter umgelegt und der Kapitän organisiert auf dem im Normalbetrieb schon beinahe unverständlichen Kurzwellenfunk den Notsinkflug und die Ausweichlandung in Keflavik. Zum Glück lässt der Rauch, nachdem das Airconditioning Pack 1 als Auslöser eruiert und ausgeschaltet wurde, etwas nach! Der Anflug in Keflavik ist dennoch anspruchsvoll, denn eine Piste ist geschlossen und diverse Navigationshilfen funktionieren nicht. Deshalb muss bei viel Wind ein Circling Approach geflogen werden. Dank guter Vorbereitung läuft aber alles problemlos, bis es kurz vor dem Aufsetzen schwupp macht und wir wieder auf Flight Level 350 sitzen…</p>
<p style="text-align: justify">…der Rauch ist verschwunden und die Sauerstoffmasken verstaut. Wir befinden uns aber nicht mehr in der Nähe von Keflavik sondern südlich von Thule in Grönland! Der Kapitän grinst und meint: „Ich denke eher Pilotenhölle als Wurmloch!“</p>
<p style="text-align: justify">Bevor ich antworten kann wird es dunkel im Cockpit und die Bildschirme flackern. <span style="text-decoration: underline">ELEC</span> AC BUS 1 FAULT schreibt der Warncomputer in orangen Lettern auf den Bildschirm. Wir haben soeben die Hälfte des Wechselstromnetzes verloren! Noch während das Problem analysiert wird steigt die Öltemperatur auf dem Generator zwei rasant an und kurz darauf gibt dieser den Geist auf…</p>
<p style="text-align: justify">…jetzt ist es richtig dunkel im Cockpit! Die Alarmglocke schrillt wieder und der Computer schreibt mit dem ihm noch zur Verfügung stehenden Notstrom in roten Lettern <span style="text-decoration: underline">ELEC</span> EMER CONFIG. Wieder werden Schalter umgelegt und ein Anflug mit Notstrom auf Thule, das wegen knapp 60° magnetischer Variation nur mit spezialverfahren angeflogen werden kann, muss vorbereitet werden.</p>
<p style="text-align: justify">Damit der Anflug nicht allzu trivial wird, hat der Hersteller unseres Navigationsrechners die Landebahn und das Instrumentenlandesystem falsch programmiert. Das heisst, dass alle Anzeigen auf dem einzigen verbleibenden Navigationsbildschirm falsch sind und nach selbst eingestellten Rohdaten angeflogen werden muss. Dennoch befindet sich die Landebahn, als wir die Wolkenuntergrenze durchfliegen, genau am richtigen Ort…</p>
<p style="text-align: justify">…dann macht es schwupp und wir befinden uns im Endanflug auf Philadelphia. Natürlich funktionieren alle Systeme wieder normal. Dafür driftet ein auf die Parallelpiste anfliegender Kollege vom Kurs ab, weshalb der Kontroller mit gestresster Stimme ein unverzügliches Ausweichmanöver verlangt: “Traffic alert, Swiss 14, turn left immediately heading 220, climb and maintain 4’000 ft”</p>
<p style="text-align: justify">Da in Philadelphia die Pisten zu wenig Abstand haben, muss das Ausweichmanöver nach einem Spezialverfahren von Hand geflogen werden. Als wir auf den neuen Kurs eingeschwenkt sind, macht es schwupp und wir sind wieder im Endanflug und ein auf die Parallelpiste anfliegender Kollege driftet vom Kurs ab, weshalb…</p>
<p style="text-align: justify">Noch drei Mal wiederholt sich die temporale Endlosschleife, dann habe ich die Schnauze voll und sage „Ok Gentlemen, damit ist die Simulator Übung beendet. Ich stelle Euch jetzt zurück auf den Boden. Bitte macht noch die After Landing, sowie die Parking Checkliste und dann gehen wir nach einer kurzen Kaffeepause ins Debriefing…“</p>
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		<title>Heute Morgen um 4.04 Uhr</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Modeerscheinungen, die man nicht so richtig versteht, bei denen man aber, um den Anschluss nicht zu verlieren, trotzdem mitmachen muss.
Bei den bloggenden Piloten gehört es zur Zeit zum guten Ton seine nackten Füsse in die Linse zu halten. Er hat&#8217;s zuerst getan. Dann kam er, gefolgt von ihm.
Da kann ich natürlich, auch wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Es gibt Modeerscheinungen, die man nicht so richtig versteht, bei denen man aber, um den Anschluss nicht zu verlieren, trotzdem mitmachen muss.</p>
<p style="text-align: justify">Bei den bloggenden Piloten gehört es zur Zeit zum guten Ton seine nackten Füsse in die Linse zu halten. <a href="http://eppler.blogspot.com/2010/06/heute-morgen-um-1043-uhr.html" target="_blank">Er</a> hat&#8217;s zuerst getan. Dann kam <a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/07/heute-morgen-um-1107-uhr.html" target="_blank">er</a>, gefolgt von <a href="http://www.airbuspilot.ch/2010/07/02/heute-morgen-10-04-uhr/" target="_blank">ihm</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Da kann ich natürlich, auch wenn ich keinen schönen Ort bieten kann, nicht nachstehen:</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-555" title="Fuss" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/07/P1010226.jpg" alt="" width="450" height="600" /></p>
<p>Mein Schulhaus &#8211; meine SWISS - mein Simulator &#8211; mein Fuss!</p>
<p>Meine Frühschicht&#8230; <img src='http://skypointer.swissblog.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>auto mode</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Situation ist jedem Langstreckenpiloten bestens bekannt. Mitten im circadianen Tiefpunkt schaukelt man irgendwo über der gottverlassensten Gegend der Welt  durch die unendlichen Weiten der schwärzesten Nacht. Die halbnackte Dame im Blick hat man längst gesehen, den Tagesanzeiger vollständig gelesen und die NZZ ist zu dieser vorgerückten Stunde schlicht zu kompliziert. Das Gespräch mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die Situation ist jedem Langstreckenpiloten bestens bekannt. Mitten im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Circadiane_Rhythmik" target="_blank">circadianen</a> Tiefpunkt schaukelt man irgendwo über der gottverlassensten Gegend der Welt  durch die unendlichen Weiten der schwärzesten Nacht. Die halbnackte Dame im Blick hat man längst gesehen, den Tagesanzeiger vollständig gelesen und die NZZ ist zu dieser vorgerückten Stunde schlicht zu kompliziert. Das Gespräch mit dem Kollegen nebenan ist vor geraumer Zeit eingeschlafen. Irgendwann ist alles gesagt. Man ist froh das letzte Sudoku bereits vor Stunden gelöst zu haben, denn niemand mag zu dieser Unzeit noch Zahlen wälzen! Während man auf den nächsten Fuel Check oder Funkspruch wartet, macht irgend so ein Idiot auf der Pilot-to-Pilot Frequenz nicht wirklich komische Geräusche. Die Zeit dehnt sich zu einer tranigen Zeitlupe, die selbst Einstein nicht erklären könnte und der Autopilot frisst unendlich langsam den grünen Strich auf dem Navigationsbildschirm auf. Auto Mode…</p>
<p style="text-align: justify">Zum Glück blieb mir dies wenigstens auf dem Hinflug nach Los Angeles erspart. Der Tagflug führte über Grönland, als ein Wolkenloch den Blick auf die Gegend nördlich von Nuuk, wo riesige Gletscherzungen an der Davisstrasse lecken, frei gab.</p>
<p> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Groenland1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-545" title="Groenland1" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Groenland1-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-546" title="Gletscher1" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher1-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Groenland1.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify">Die türkisblauen Schmelzwasserseen auf den Gletscherrücken, die verschieden grünen Schattierungen der Küstengewässer und die beinahe surrealen Linienmuster der Gletschermoränen sorgten für Grossandrang im Cockpit.</p>
<p style="text-align: justify"> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher3.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-548" title="Gletscher3" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher3-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-547" title="Gletscher2" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/Gletscher2-300x225.jpg" alt="" width="243" height="183" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Danach ging es Richtung Iqualit und über die Hudson Bay nach Churchill, wo für mich Feierabend war. Ich verkroch mich im wie immer viel zu kurzen Crewbunk und wurde gerade rechtzeitig geweckt um den Anflug auf Los Angeles vom dritten Cockpitsitz aus mitzuerleben.  </p>
<p style="text-align: justify"> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/KLAX.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-549" title="KLAX" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/KLAX.jpg" alt="" width="486" height="365" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Über der schier endlosen Stadt der Engel fragte sich mein noch immer schlaftrunkenes Hirn ob es im äusserst dicht besiedelten Anflugsektor auf L.A. International wohl auch so etwas wie „Schneiser“ gibt. Dann könnte man vielleicht mal ein Austauschjahr organisieren. Das wär doch ein KLAX…</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/rooftops2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-552" title="rooftops2" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/rooftops2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/rooftops1.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-551" title="rooftops" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/rooftops1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Als wir nach der Landung alle Passagiere verabschiedet hatten, war die einzige Hürde zwischen uns und dem Feierabendbier die amerikanische Einwanderungsbehörde. In der Warteschlange vor dem Crew Schalter machte ich den Kapitän auf die äusserst gelangweilt wirkende Beamtin aufmerksam: „Die sieht etwa gleich fit aus wie wir nach 8 Stunden Nachtflug! Das passt so gar nicht zum Plakat mit dem Motto „We are the face of the nation“, das vorne am Schalter hängt.“</p>
<p style="text-align: justify">Endlich war ich an der Reihe und überreichte der Dame meinen Pass. Schläfrig suchte sie nach dem Visum und fragte: „What’s your reason for coming to the states?“ Ich zeigte provokativ auf meine Uniformstreifen und antwortete: „Take an educated guess!“</p>
<p style="text-align: justify">Plötzlich hellwach richtete sich die Dame in ihrem Stuhl auf und meinte: „Sorry, somtimes I just switch to auto mode!“ Nun konnte ich mir ein breites Grinsen nicht mehr verklemmen und ich erklärte ihr, dass mir als Langstreckenpilot diese Situation bestens bekannt sei: Mitten im circadianen Tiefpunkt schaukelt man irgendwo über der gottverlassensten Gegend der Welt durch die unendlichen Weiten der schwärzesten Nacht…</p>
<p style="text-align: justify">…danach entwickelte sich doch tatsächlich zu ersten Mal in meiner Karriere ein freundliches Gespräch mit einer amerikanischen Einwanderungsbeamtin.</p>
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		<title>Freude herrscht!</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 07:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;denn es läuft wieder.
Das mit den Kommentaren, nicht im Schweizer Fussball. Die Schweizer Nati fliegt vielmehr. Nach Hause.
Obwohl ich gut verstehen kann, dass die Schweizer Nationalmannschaft es kaum erwarten konnte wieder einmal mit SWISS zu fliegen, hätten sie von mir aus noch etwas länger bleiben dürfen&#8230;  :-(
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;denn es läuft wieder.</p>
<p>Das mit den Kommentaren, nicht im Schweizer Fussball. Die Schweizer Nati fliegt vielmehr. Nach Hause.</p>
<p>Obwohl ich gut verstehen kann, dass die Schweizer Nationalmannschaft es kaum erwarten konnte wieder einmal mit SWISS zu fliegen, hätten sie von mir aus noch etwas länger bleiben dürfen&#8230;  :-(</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einbahn</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 14:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Einbahn ist langweilig. Jederzeit und Überall.
Im Fussball schläft man vor dem Fernseher ein und selbst der grösste Fan des vorwärts spielenden Teams kümmert sich bald mehr um seine Bratwurst &#8211; Bier Kombination als um die langweiligen Ballkombinationen auf dem Rasen.
Auch in der Fliegerei gibt es Einbahnverkehr. So wird über dem Nordatlantik zwischen FL290 und FL390 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Einbahn ist langweilig. Jederzeit und Überall.</p>
<p style="text-align: justify">Im Fussball schläft man vor dem Fernseher ein und selbst der grösste Fan des vorwärts spielenden Teams kümmert sich bald mehr um seine Bratwurst &#8211; Bier Kombination als um die langweiligen Ballkombinationen auf dem Rasen.</p>
<p style="text-align: justify">Auch in der Fliegerei gibt es Einbahnverkehr. So wird über dem Nordatlantik zwischen FL290 und FL390 am Nachmittag ausschliesslich in westlicher Richtung geflogen. In der Nacht wechselt zwar die Richtung, aber Einbahn bleibt Einbahn. Weil sich der Funkverkehr dank Datalink auf das absolute Minimum reduziert hat und die Aussicht &#8211; ausser wenn ein hübsches F/A zu Besuch kommt &#8211; nur zwischen unten blau/oben blau, unten weiss/oben blau und schwarz (ohne jede Möglichkeit unten und oben zu unterscheiden) variiert, ist diese Einbahn Fliegerei äusserst langweilig. Dass die erste Klasse zu Beginn einer Atlantiküberquerung meist schon leer gefressen ist, verschlimmert die Situation noch zusätzlich. Die Bratwurst – Bier Kombination ist in diesem Umfeld auch nicht wirklich gefragt und so hilft nur viel Espresso&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Seit einer Woche gibt kenne ich aber eine noch langweiligere Einbahn Situation. Der Einbahn Blog. Keine witzigen Kommentare und auch keine langweiligen. Niemand der mich in meiner Ansicht bestätigt. Keiner der mit widerspricht. Nicht einmal jemand der mir schreibt was für ein Depp ich bin oder wie inakzeptabel, arrogant und intolerant meine Beiträge daher kommen.</p>
<p style="text-align: justify">Ich schreie in die virtuelle Landschaft und zurück kommt: Nichts. Keine Rückmeldung, kein Echo, kein Kommentar. Schweigen. Nichts.</p>
<p style="text-align: justify">Der Grund dafür liegt in einer Denial of Service Attacke auf meinen Provider swissblog.ch. Das ist mies! Das ist fies! Das ist mühsam und das muss ein Ende haben!</p>
<p style="text-align: justify">He du scheiss Spammer: Es reicht!</p>
<p style="text-align: justify">Ich will wieder Kommentare zu meinen Blogs lesen können. Swissblog arbeitet daran und hofft in den nächsten 24 Stunden die Kommentare wieder aufschalten zu können.</p>
<p><img class="size-full wp-image-540 alignnone" title="stop-spam" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/stop-spam.jpg" alt="" width="200" height="202" /></p>
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		<title>0:1</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/06/21/01/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Schade.
Pech für die Schweiz.
Pech, genauso wie Pech für Deutschland.
Pech dass an der WM zwar die besten Mannschaften der Welt spielen, aber nicht die besten Schiedsrichter der Welt pfeiffen.
Sondern manchmal einfach nur die grössten Pfeiffen  

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade.</p>
<p>Pech für die Schweiz.</p>
<p>Pech, genauso wie Pech für Deutschland.</p>
<p>Pech dass an der WM zwar die besten Mannschaften der Welt spielen, aber nicht die besten Schiedsrichter der Welt pfeiffen.</p>
<p>Sondern manchmal einfach nur die grössten Pfeiffen <img src='http://skypointer.swissblog.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/pfeiffe.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-538" title="pfeiffe" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/06/pfeiffe-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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