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	<title>Nur fliegen ist schöner</title>
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	<description>Erlebnisse eines um die Welt jettenden</description>
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		<title>Der grüne Apfel</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 04:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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Kaum aus den Bergen zurück, ruft schon wieder die Pflicht. Zur Angewöhnung durfte ich noch einen Tag lang zwei Kollegen im Theoriesaal und im Simulator quälen, bevor dann New York auf meinem Einsatzplan stand.
Obwohl mein letzter Besuch im Big Apple bereits vor geraumer Zeit stattfand, erwartete ich, als mittlerweile erfahrener Amerikaflieger, keine grossen Überraschungen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Kaum aus den Bergen zurück, ruft schon wieder die Pflicht. Zur Angewöhnung durfte ich noch einen Tag lang zwei Kollegen im Theoriesaal und im Simulator quälen, bevor dann New York auf meinem Einsatzplan stand.</p>
<p style="text-align: justify">Obwohl mein letzter Besuch im Big Apple bereits vor geraumer Zeit stattfand, erwartete ich, als mittlerweile erfahrener Amerikaflieger, keine grossen Überraschungen. Die letzten Revisionen der A330 Bücher und die neuen Planungsrichtlinien hatte ich gewissenhaft verinnerlicht, als Kapitän war einer meiner ersten Fluglehrer ausersehen, mit dem ich seit meiner Ausbildung bereits einige äusserst kurzweilige Rotationen verbringen durfte und der Wetterbericht für Manhattan meldete Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen.</p>
<p style="text-align: justify">So verflogen die knapp achteinhalb Stunden Flugzeit dann auch wie im Fluge und das Einzige, was ich beanstanden kann ist, dass ich während der ganzen Atlantiküberquerung, wegen der interessanten Gespräche, den netten Besuchen im Cockpit und dem vielen Kaffee nicht einmal dazu kam eine Zeitung zu lesen…</p>
<p style="text-align: justify">In Manhattan allerdings erwartete mich eine dicke Überraschung. Kaum angekommen, war es selbst für den oberflächlichen Betrachter unübersehbar, dass New York total Grün geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify">Nicht dass hier die Natur schon mit dem Frühling begonnen hätte. Auch sind nicht plötzlich alle Autos durch Fahrräder ersetzt worden. Ganz allgemein hat der Umweltschutz hier noch immer keine nennenswerten Fortschritte gemacht. Die Stadt stinkt wie eh und je – heute vielleicht sogar noch etwas mehr.</p>
<p style="text-align: justify">Zur Zeit trägt hier aber, mit Ausnahme der staunenden Touristen und eines ahnungslosen Piloten, schlicht jedermann grün. Grüne T-Shirts, grüne Pullover und grüne Halstücher sind Pflicht. Grüne Halsketten, grüne Käppis und grüne Anstecker gehören zum guten Ton. Grüne Zylinder, grüne Hosen und grüne Jacketts sind völlig normal und wer etwas mehr Mut hat trägt einen grünen Kilt, grüne Haare oder einen grünen Bart. Selbst das Empire State Building ist grün beleuchtet.</p>
<p style="text-align: justify">Die New Yorker sind sich im wahrsten Sinn des Wortes grün. In den überfüllten Pubs riecht es genauso streng wie in der vollgestopften Seilbahn am Sonntag Morgen in Arosa. Das zum Teil grün eingefärbte Bier fliesst in Strömen und wer keinen Alkohol mehr erträgt, kann sich im Coffee Shop bei einem grünen Kaffee oder Milchshake erholen. Ich aber bleibe noch eine Weile im lärmigen Pub, wo mir jeder zweite Zecher laut grölend einen „Happy <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick's_Day">St. Patrick’s day</a>“ wünscht.</p>

<a href='http://skypointer.swissblog.ch/2010/03/18/der-grune-apfel/stpat13/' title='stpat13'><img width="150" height="150" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/stpat13-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="stpat13" /></a>
<a href='http://skypointer.swissblog.ch/2010/03/18/der-grune-apfel/stpat11/' title='stpat11'><img width="150" height="150" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/stpat11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="stpat11" /></a>
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<a href='http://skypointer.swissblog.ch/2010/03/18/der-grune-apfel/empire-state-building-green/' title='empire-state-building-green'><img width="150" height="150" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/empire-state-building-green-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="empire-state-building-green" /></a>

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		<title>Der Berg ruft</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Weder Blasen an den Füssen, noch wunde Schienbeine, steinharte Waden, Schuhrandprellung, ziehende Oberschenkel, schmerzende Adduktoren, plattgedrückte Bandscheiben, verspannte Schultern oder verkaterte Muskeln können einen wahren Skijunkie von seiner Sucht abhalten.
Pünktlich um halb acht beendet der Wecker den komatösen Schlaf und unter Ächzen werden die eingerosteten Scharniere aus dem Bett gequält. Ein kurzer Blick aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Weder Blasen an den Füssen, noch wunde Schienbeine, steinharte Waden, Schuhrandprellung, ziehende Oberschenkel, schmerzende Adduktoren, plattgedrückte Bandscheiben, verspannte Schultern oder verkaterte Muskeln können einen wahren Skijunkie von seiner Sucht abhalten.</p>
<p style="text-align: justify">Pünktlich um halb acht beendet der Wecker den komatösen Schlaf und unter Ächzen werden die eingerosteten Scharniere aus dem Bett gequält. Ein kurzer Blick aus dem Fenster bestätigt, dass es heute sonnig wird – und saukalt.</p>
<p style="text-align: justify">Hastig wird der Körper bei einem kurzen Frühstück mit der nötigen Energie versorgt um den anstrengenden Morgen zu überstehen. Danach werden etwa 20 Schichten Thermounterwäsche angezogen, der Ski Anzug übergestreift und die Füsse in die als Skischuhe getarnten Schraubstöcke gequetscht. Helm auf und ab geht’s Richtung Seilbahn.</p>
<p style="text-align: justify">Die Gondel ist trotz der unchristlichen Zeit bereits proppenvoll und in dank der unfreiwilligen körperlichen Nähe entwickeln sich die unterschiedlichsten Gerüche. Der Mix aus Alkoholfahnen, Flatulenz, Schweiss und Käsefüssen spottet jeder Beschreibung und ein kollektives Aufatmen begrüsst den frischen Luftzug, als sich auf dem Gipfel die Türen öffnen.</p>
<p style="text-align: justify">Alles stürzt unter vollem Einsatz von Händen, Ellbogen, Stöcken, Skis und Snowboards ins Freie. Jeder will als Erster den Hang erobern. Also schnell Schuhe schliessen, Ski und Stöcke montieren, Kragen zurechtrücken und schon geht’s los.</p>
<p style="text-align: justify">Bei minus 20°C findet der Fahrtwind jede noch so kleine Lücke in der Kleidung und die Wangen fühlen sich an, als ob tausend kleine Nadeln sie malträtieren würden. Die schneidende Kälte bringt die Augen zum Tränen und kratzt in den Lungen. Bei jedem Stopp beschlägt der Atem die Brille, so dass trotz schönstem Wetter die Sicht schlechter ist als im dichtesten Nebel.</p>
<p style="text-align: justify">Trotzdem geht’s den ganzen Tag hoch und runter. Pausen sind etwas für Weicheier und die Schönen und Reichen Möchtegerns mit Cüpli im Liegestuhl der Skihütte, die eh niemand ernst nimmt. Nur am Mittag wird das auf und ab für eine halbe Stunde unterbrochen. Schliesslich braucht der Körper neue Energie für den Nachmittag.</p>
<p style="text-align: justify">Um 16 Uhr 30 wird auf dem Sessellift von hinten zugesehen, wie der Zweitletzte den Berg hoch fährt. Dann geht’s nach Hause. Dort wartet die Dusche und eine Familienpackung Persknidol. Nach einem frühen Nachtessen geht es ins Bett. Für Après-Ski bleibt keine Zeit, denn der Körper braucht Ruhe. Auch Morgen ruft wieder der Berg…</p>
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		<title>Severe Turbulence</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer könnte an einem so wunderschönen Tag böses denken! Ein stahlblauer Himmel ziert die unglaubliche Sicht auf die Schweizer Berge. Südlich der Alpen stauen sich zwar die Wolkentürme, aber wen stört das schon. Unter uns liegt das Hochnebelmmeer und die Eiseskälte bedingt durch die kräftige Bise, die ich gerne unter mir zurückgelassen habe.
Ich schiebe meine Sonnenbrille etwas näher an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Wer könnte an einem so wunderschönen Tag böses denken! Ein stahlblauer Himmel ziert die unglaubliche Sicht auf die Schweizer Berge. Südlich der Alpen stauen sich zwar die Wolkentürme, aber wen stört das schon. Unter uns liegt das Hochnebelmmeer und die Eiseskälte bedingt durch die kräftige Bise, die ich gerne unter mir zurückgelassen habe.</p>
<p style="text-align: justify">Ich schiebe meine Sonnenbrille etwas näher an die Augen, geniesse das ruhige Dahingleiten und die spektakuläre Aussicht. Die klare Luft beschert uns eine Sicht von Pol zu Pol. Ich kneife meine Augen zusammen und bilde mir ein, ich könnte mich selbst von hinten sehen, wenn ich mich nur genug anstrenge&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Plötzlich werde ich von einem Hammerschlag zusammengestaucht. Ich finde mich unvermittelt mit knapp 40° Querlage wieder und versuche instinktiv meine Welt wieder in die Horizontale zu bringen, als mich schon der nächste Hammer durchrüttelt.</p>
<p style="text-align: justify">Die Kombination meiner Steuerinputs mit dem zweiten Schlag hat zur Folge, dass ich nun mit gut 30° Querlage in die andere Richtung hänge. Dann geht es richtig zur Sache! Gnadenlos werde ich hin und her geworfen, während ich mich fühle als ob ein Riese mit eiserner Faust auf mich eindrischt.</p>
<p style="text-align: justify">Durch sofortige Geschwindigkeitsreduktion versuche Strukturschäden zu vermeiden. Leider verliere ich mit schwindelerregender Schnelligkeit an Höhe und die vernichtete potentielle Energie wird physikalisch gnadenlos korrekt in kinetische umgewandelt. Deshalb geht der wilde Rodeo ungebremst weiter.</p>
<p style="text-align: justify">Trotzdem schaffe ich es, mit koordinierten Stick- und Fussinputs, knapp den drohenden Kontrollverlust abzuwenden. Voll konzentriert im Kampf mit den Elementen verliere ich total das Zeitgefühl. Was objektiv nur wenige Minuten dauern kann, dehnt sich für mich zu einer kleinen Ewigkeit. Meine Welt besteht nur noch aus einer wilden Aneinanderreihung von Stössen und Schlägen, denen ich nicht ausweichen kann und die ich irgendwie zu parieren versuche.</p>
<p style="text-align: justify">Der Schweiss trieft aus all meinen Poren, das Herz schlägt mir bis zum Hals und meine rechte Hand krampft sich schmerzhaft um den Stick, als der ganze Spuk genauso plötzlich endet, wie er begonnen hat. Völlig ausgelaugt, atemlos und mit zittrigen Knien rücke ich mir die verrutschte Sonnenbrille zurecht. Heilfroh, dass ich den Höllenritt unbeschadet überstanden habe, gestehe ich mir ein, was ich niemals offen zugeben würde: Scheinbar werde ich, obwohl ich es skitechnisch noch immer beherrsche, langsam zu alt für Buckelpisten. Diese frustrierende Erkenntnis muss ich zuerst einmal mit einem <a href="http://www.kochbar.de/rezept/anzeigen/index/id/80466/Kafi_Luz_oder_auch_Kafi_fertig_genannt.html" target="_blank">Kafi Lutz</a> verdauen&#8230;</p>
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		<title>Take the long way home</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange ist es her, seit meinem letzten Besuch in Miami. Zwar bin ich ganz gerne hier, aber den freien Tag in der Sonnenstube der USA müssen wir uns redlich verdienen. 10 Stunden und 20 Minuten Flugzeit stand dieses Mal auf dem Flugplan. Zusammen mit Flugvorbereitung und Rollzeit wird das reichlich lang für ein Zweimann Cockpit.
Obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Lange ist es her, seit meinem letzten Besuch in Miami. Zwar bin ich ganz gerne hier, aber den freien Tag in der Sonnenstube der USA müssen wir uns redlich verdienen. 10 Stunden und 20 Minuten Flugzeit stand dieses Mal auf dem Flugplan. Zusammen mit Flugvorbereitung und Rollzeit wird das reichlich lang für ein Zweimann Cockpit.</p>
<p style="text-align: justify">Obwohl während dem Flug mit einem Aeropers Vorstand als Kapitän reichlich Gesprächsstoff vorhanden war, was das Warten auf die Landebahn wesentlich kurzweiliger gestaltete, zeigte sich mein Hinterteil davon völlig unbeeindruckt und begann, nach spätestens acht Stunden, schmerzhaft gegen die Misshandlung zu protestieren. Deshalb war ich ganz froh, dass mein Wasserkonsum zur Verhinderung von Nierensteinen mich, ab der zweiten Flughälfte, im Stundentakt zum Gang Richtung Klo zwang.</p>
<p style="text-align: justify">Da auch das interessanteste Gespräch keine zehn Stunden dauert, war ich den Amerikanern dankbar, dass sie sich um etwas Abwechslung für uns bemühten. Das begann schon über dem Nordatlantik, wo sich eine an den typischen Boeing Winglets erkennbare <a href="http://www.globemaster.de/c-17/" target="_blank">C-17 Globemaster lll</a> von uns überholen liess.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/C17-Globemaster-lll.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-459 aligncenter" title="C17 Globemaster lll" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/C17-Globemaster-lll.jpg" alt="C17 Globemaster lll" width="518" height="389" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Wegen ihrer mickrigen 76% Schallgeschwindigkeit im Reiseflug, war diese „Airshow“ aber von äusserst kurzer Dauer und auch auf den Einsatz der überaus fotogenen <a href="http://www.globemaster.de/c-17/flare.html" target="_blank">Flares</a> wurde aus unverständlichen Gründen verzichtet.</p>
<p style="text-align: justify">Entlang der Ostküste durfte ich, dank den neuesten Sicherheitsbestimmungen zur Terrorabwehr, auf das Ankündigen der Sehenswürdigkeiten via Public Adress verzichten, wodurch ich die Aussicht auf New York und Atlantic City in Ruhe geniessen konnte.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/NYC-FL360.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-463" title="NYC FL360" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/NYC-FL360-300x225.jpg" alt="NYC FL360" width="240" height="180" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Atlantic-City.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-458" title="Atlantic City" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Atlantic-City-300x225.jpg" alt="Atlantic City" width="240" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify">In Norfolk, bei unserer zweiten Begegnung mit den amerikanischen Streitkräften, diesmal handelte es sich um die Atlantikflotte, musste ich feststellen, dass der einstige Stolz der US Navy, der Flugzeugträger USS Kennedy, den ich im Jahr 2000 in Boston bestaunen durfte, heute als schwimmende Festhütte dient. Der wohl letzte, traurige Schritt seiner aktiven Dienstzeit, bevor er endgültig eingemottet oder in ein Museum umfunktioniert wird.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Norfolk2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-461" title="Norfolk2" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Norfolk2-300x225.jpg" alt="Norfolk2" width="240" height="180" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Norfolk.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-462" title="Norfolk" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Norfolk-300x225.jpg" alt="Norfolk" width="240" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify">In Miami hält mich normalerweise nicht viel und wer mich kennt, der weis wo er mich an meinem freien Abend findet. So zog es mich auch gestern nach Islamorada, wo ich, während meinem Dinner in der <a href="http://www.fishcompany.com/Page/Islamorada-Florida.aspx" target="_blank">Islamorada Fish Company</a>, wieder einmal einen ausgesprochen kitschigen Sonnenuntergang über mich ergehen lassen musste.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-464" title="Sunset2" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset2-225x300.jpg" alt="Sunset2" width="225" height="300" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset4.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-466" title="Sunset4" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset4-225x300.jpg" alt="Sunset4" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset5.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-467" title="Sunset5" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset5-225x300.jpg" alt="Sunset5" width="225" height="300" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset6.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-457" title="Sunset6" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset6-225x300.jpg" alt="Sunset6" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Danach blies mich der Wind in meine zweite Heimat, die <a href="http://www.loreleifloridakeys.com/" target="_blank">Lorelei Cabana Bar</a>, wo diesmal, statt meinem Favoriten <a href="http://www.billydavidson.com/" target="_blank">Billy Davidson</a>, sein Kollege <a href="http://www.cdbaby.com/Artist/BillyDavidsonandSteveWebb" target="_blank">Steve Webb</a> aufspielte. Natürlich hinderte mich dies nicht daran den Abend gepflegt bei hervorragendem Country, Blues und einem Bierchen ausklingen zu lassen&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset3.jpg"></a><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset3.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-465" title="Sunset3" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Sunset3-300x225.jpg" alt="Sunset3" width="240" height="180" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Lorelei.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-460" title="Lorelei" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/03/Lorelei-300x225.jpg" alt="Lorelei" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Tarnung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Tarnung ist das halbe Leben! Dank meiner militärischen Schulung müsste ich diese Lektion eigentlich längst verinnerlicht haben. Trotzdem ist mir diese Tatsache im zivilen Leben bis heute offenbar zuwenig bewusst gewesen. Um so mehr fiel es mir hier in Johannesburg wie Schuppen von den Augen.
Kaum gelandet, noch vor dem ersten Bier und erst recht vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Tarnung ist das halbe Leben! Dank meiner militärischen Schulung müsste ich diese Lektion eigentlich längst verinnerlicht haben. Trotzdem ist mir diese Tatsache im zivilen Leben bis heute offenbar zuwenig bewusst gewesen. Um so mehr fiel es mir hier in Johannesburg wie Schuppen von den Augen.</p>
<p style="text-align: justify">Kaum gelandet, noch vor dem ersten Bier und erst recht vor dem ersten Filet, fiel mein Blick auf der Fahrt Richtung Hotel auf ein besonders stämmiges Exemplar der einheimischen Flora.</p>
<p style="text-align: justify">Was bei oberflächlicher Betrachtung unverdächtig nach einem besonders stolzen Nadelbaum aussah, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als profane, aber perfekt getarnte Mobilfunkantenne.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Antenne_klein.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-453" title="Antenne_klein" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Antenne_klein-225x300.jpg" alt="Antenne_klein" width="225" height="300" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/antenne_gross.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-455" title="antenne_gross" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/antenne_gross-225x300.jpg" alt="antenne_gross" width="225" height="300" /></a><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Antenne_gross.jpg" target="_blank"></a></p>
<p style="text-align: justify">Einmal auf die ungewöhnliche Spezies aufmerksam geworden, entdeckte ich plötzlich unzählige Variationen dieser getarnten Sendemasten. Vom schlichten Tarnanstrich, über die auf den zweiten Blick doch relativ offensichtlichen Nadelgehölze, bis zur ausgeklügelten, in natürlichen Wäldchen versteckten Pseudopalme, fanden sich plötzlich überall versteckte Antennen.</p>
<p style="text-align: justify">Ich erinnerte mich an die beinahe hysterischen Diskussionen, die das Aufstellen neuer Mobilfunkmasten in der Schweiz jeweils auslöst. Schlafstörungen, Dauermüdigkeit, Nervosität, Depressionen, Gliederschmerzen und Herzrhythmusstörungen sind nur einige der Beschwerden, die von der modernen Plage der Menschheit verursacht werden. Dazu kommen noch Diskussionen um Grenzwerte, der Aufbau von Bürgerforen und schliesslich Verschwörungstheorien und Realitätsverlust, was bei bereits vorhandenen Depressionen natürlich besonders gefährlich ist.</p>
<p style="text-align: justify">Mir fiel auf, dass diese Symptome mit jenen identisch sind, die auch durch Fluglärm hervorgerufen werden. Obwohl also die Möglichkeit besteht, dass Sendemasten statt Flugzeuge der wahre Grund für die psychosomatischen Beschwerden einiger Bewohner von Anflugschneisen sind, dürfte dies kaum zur Entspannung der politischen Diskussionen führen.</p>
<p style="text-align: justify">Statt dessen sollte man die Genialität und das versteckte Potential der südafrikanischen Tarnaktion nutzen. Aus der Kongruenz der Symptome und der Erkenntnis, dass unsichtbare Antennen offenbar keine Strahlenbeschwerden verursachen, liesse sich schliessen, dass auch Fluglärm nur stört, wenn man ein Flugzeug sieht.</p>
<p style="text-align: justify">Deshalb sollte geklärt werden wie sich Flugzeuge mit künstlichen Federn tarnen lassen und welche Vögel sich für eine solche Maskerade am besten eignen. Steinadler, Storch, Albatross und Andenkondor drängen sich dabei je nach Region auf. Amsel, Drossel, Fink und Star wohl weniger.</p>
<p style="text-align: justify">Zum Wohle der Bevölkerung fordere ich zudem, als Sofortmassnahme, ein Tarnanstrichobligatorium für alle Flugzeuge und den Verzicht auf das Einschalten der Aussenbeleuchtung in den sensiblen Nachtstunden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Luft- und andere Löcher</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/02/19/luft-und-andere-locher/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Luftlöcher sind berühmt, berüchtigt, gefährlich und nicht existent. Dafür begegne ich beim Ausüben meines Berufes oft anderen Löchern. Für einmal meine ich nicht die Spelunken in Hong Kong oder Shanghai, in die es mich schon verschlagen hat und auch nicht den Crewbunk, obwohl mir dieser manchmal auch wie das letzte Loch vorkommt!
Statt dessen pflegen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Luftlöcher sind berühmt, berüchtigt, gefährlich und nicht existent. Dafür begegne ich beim Ausüben meines Berufes oft anderen Löchern. Für einmal meine ich nicht die Spelunken in Hong Kong oder Shanghai, in die es mich schon verschlagen hat und auch nicht den Crewbunk, obwohl mir dieser manchmal auch wie das letzte Loch vorkommt!</p>
<p style="text-align: justify">Statt dessen pflegen wir Piloten die Löcher unter den Flügeln zu zählen. So fliege ich in unserem Jargon sowohl die „zweilöchrige“ A330 als auch die „vierlöchrige“ A340. Bei meinem Abflug in Tokyo Narita glaubte ich allerdings gleich dreifach zu sehen. Obwohl ich das freundliche Angebot der netten Dame vor dem Taxfree Shop ablehnte und den Whiskey nicht degustierte, stand da eine sechslöchrige Kiste auf dem Tarmac und liess die A380 aus Singapore im Vordergrund echt klein aussehen:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/AN225_A380.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-446 alignnone" title="AN225_A380" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/AN225_A380-300x225.jpg" alt="AN225_A380" width="240" height="180" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/AN225.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-445" title="AN225" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/AN225-300x225.jpg" alt="AN225" width="240" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Da ich aber wirklich nicht besoffen war, musste es sich bei dem Monstrum um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-225" target="_blank">Antonov An-225</a> handeln, dem aktuell grössten Flugzeug der Welt. Genau. <strong>Die</strong> AN225, nicht eine An-225. The one and only. Ein Einzelstück. Eine echte Rarität also. Da darf man es dem Giganten auch verzeihen, dass er die Klappe protzig etwas gar weit aufreisst&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Einmal unterwegs, kurz nach dem Einflug in den russischen Luftraum, wurden wir von unserer „Mutti“ mit einer anderen, etwas längeren, vor allem aber schnelleren, vierlöchrigen Französin überholt. Offenbar hat „Mutti“ noch immer genügend Kohle um Highspeed zu fliegen&#8230;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/LH_A340.jpg" target="_blank"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/LH_A340.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-447  aligncenter" title="LH_A340" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/LH_A340.jpg" alt="LH_A340" width="486" height="365" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Wie auch immer. Danke für die Showeinlage!</p>
<p style="text-align: justify">In Sibirien begegneten uns noch weitere Löcher. Die tiefsten je von Menschenhand gegrabenen:</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Mirny.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-448" title="Mirny" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Mirny-300x225.jpg" alt="Mirny" width="240" height="180" /></a> <a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Udatschnaja.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-449" title="Udatschnaja" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Udatschnaja-300x225.jpg" alt="Udatschnaja" width="240" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Beides sind Diamantminen. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mirny_(Sacha)" target="_blank">Mirny</a> konnte man dank der unmittelbar daneben liegenden Landebahn die Grössenverhältnisse sehr gut abschätzen. Allerdings wurde dort der Tagbau 2004 beendet. Zwei Stunden Fahrt mit dem Lastwagen zum 525 Meter tiefen Grund der Mine war wohl etwas zu wenig effizient! Anders in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Udatschnaja" target="_blank">Udatschnaja</a>. Hier wird, wie im Bild schön zu sehen, noch immer fleissig gelocht, respektive gesprengt. Mittlerweile hat man Mirny überholt und ist bereits auf 530 Meter angekommen. Wo kommt man wohl raus, wenn man bis ans andere Ende der Welt gräbt?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Big Brother im Cockpit</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Abkürzungen sind cool. Gut gewählt, bilden sie eine Art Geheimsprache, mit der sich eine Gruppe von Eingeweihten vom ahnungslosen Rest abgrenzen kann. Für Aussenstehende tönt das dann geheimnisvoll, gebildet, professionell oder einfach nur dämlich.
Aus letzterem Grund versuche ich Abkürzungen zu vermeiden oder zumindest zu erklären. Wenn ich diesen Grundsatz vernachlässige, stelle ich oft fest, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Abkürzungen sind cool. Gut gewählt, bilden sie eine Art Geheimsprache, mit der sich eine Gruppe von Eingeweihten vom ahnungslosen Rest abgrenzen kann. Für Aussenstehende tönt das dann geheimnisvoll, gebildet, professionell oder einfach nur dämlich.</p>
<p style="text-align: justify">Aus letzterem Grund versuche ich Abkürzungen zu vermeiden oder zumindest zu erklären. Wenn ich diesen Grundsatz vernachlässige, stelle ich oft fest, dass dies zu Verwirrung führt, weil manchmal das gleiche Kürzel in verschiedenen Zusammenhängen verwendet wird. Ein gutes Beispiel dafür ist ABS. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ABS" target="_blank">Wikipedia</a> findet dafür sage und schreibe 25 Erklärungen aus so unterschiedlichen Gebieten wie Chemie, Medizin, Finanzwirtschaft, Automobiltechnik, Verwaltung und vielem mehr.</p>
<p style="text-align: justify">Diese Liste ist allerdings nicht abschliessend, denn von Wikipedia unbemerkt, versteht man in der Aviatik unter ABS (Auto Brake System) das automatische Bremssystem, während das Pendant zum ABS (Antiblockiersystem) des Autos, beim Flugzeug Anti Skid heisst.</p>
<p style="text-align: justify">In einem Kommentar zu meinem letzten Blogeintrag führte allerdings eine andere Abkürzung zu Verwirrung: ADAS. Ich bezeichnete dieses System auch als Big Brother.</p>
<p style="text-align: justify">Die Assoziation zwischen in Container eingesperrten Kandidaten und in eine Röhre gepferchten Piloten liegt zwar auf der Hand und das TV Format ist etwa so interessant wie ein zwölfstündiger Nachtflug, aber ich meinte den grossen Bruder trotzdem im streng <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell" target="_blank">orwellschen</a> Sinn.</p>
<p style="text-align: justify">Deshalb kann ADAS im Flugzeug auch nicht die gleiche Bedeutung haben wie jenes  im Auto (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Driver_Assistance_Systems" target="_blank">Advanced Driver Assistance Systems</a>), wo diese Fahrerassistenzsysteme eine Vielzahl von nützlichen Helfern umfassen, auf deren schöne Abkürzungen (ASR, ESP, EDS, HUD, BAS, ANB, ACC oder ISA) ich an dieser Stelle bewusst nicht eingehe.</p>
<p style="text-align: justify">Zurück zum ADAS im Flugzeug. Das Aeroplane Data Acquisition System sammelt, wie sein Name sagt, Informationen über beinahe sämtliche Systeme und Anzeigen eines modernen Flugzeuges. Diese werden unter anderem im Flight Data Recorder, der signalorangen Black Box, gespeichert und sind bekanntlich für die Ursachenforschung bei Flugunfällen besonders wichtig. Aber auch die Technik kann diese Daten, zwecks Fehlersuche und zur Optimierung von Wartungszyklen, durch ein eigenes System Zugriff auswerten.</p>
<p style="text-align: justify">Für uns Piloten ist aber die Möglichkeit durch ADAS unsere fliegerische Leistung und das Einhalten von Limiten zu überwachen von besonderem Interesse. Die Abteilung für Flugdatenauswertung erfasst alle Überschreitungen von Limiten statistisch. Diese Erkenntnisse fliessen dann in Sicherheitsinformationen und Schulungsprogramme ein.</p>
<p style="text-align: justify">Natürlich kann ich auch selbst eine Auswertung der Daten anfordern, falls ich eine Situation erlebe, in der ich das Verhalten des Flugzeugs nicht nachvollziehen kann.</p>
<p style="text-align: justify">Zudem erhalte ich von unserer Flugdatenauswertung eine freundliche Bitte um Stellungnahme, falls ich zu schnell fliege oder rolle, zu stark bremse, im Anflug nicht stabilisiert bin, zu lang lande oder sonst eine fliegerische Schandtat begehe.</p>
<p style="text-align: justify">Wer also gedacht hat, dass über den Wolken die Freiheit grenzenlos sei, der hat sich von Reinhard Mey tüchtig auf den Arm nehmen lassen! In Wahrheit heisst es dort: Big brother is watching you&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">&#8230;in diesem Sinn: Willkommen in der Realität.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PwR-AwmnvmU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PwR-AwmnvmU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>X-Man</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/02/08/x-man/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Tokyo Flug begann, es wird fast schon zur Gewohnheit, mit einem Anruf der Crew Dispo am Vorabend. „Grüezi Herr Skypointer. Wir haben eine kleine Änderung. Sie sind morgen das X. Einen schönen Abend noch&#8230;“
Hä? X? Wie X-Men? Reserve X? Um was geht es? Nach kurzem Überlegen kam ich zum Schluss, dass mit dem geheimnisvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Mein Tokyo Flug begann, es wird fast schon zur Gewohnheit, mit einem Anruf der Crew Dispo am Vorabend. „Grüezi Herr Skypointer. Wir haben eine kleine Änderung. Sie sind morgen das X. Einen schönen Abend noch&#8230;“</p>
<p style="text-align: justify">Hä? X? Wie X-Men? Reserve X? Um was geht es? Nach kurzem Überlegen kam ich zum Schluss, dass mit dem geheimnisvollen X wohl meine Schicht während des Fluges gemeint war.</p>
<p style="text-align: justify">In diesem Zusammenhang steht im Einsatz des Kopiloten, der das erste Drittel schläft, ein W (<strong>W</strong>ill schlafen) und in jenem des am Schluss ruhenden ein V (<strong>V</strong>ängt mit arbeiten an). Im Sandwich dazwischen liegt die Ruheschicht, die mit einem X gekennzeichnet ist.</p>
<p style="text-align: justify">Das seltsame daran – neben den offensichtlichen orthographischen Schwächen des Erfinders dieser Bezeichnungen – war, dass W und V Kopiloten Einsätze sind, während das X für den Kapitän reserviert ist. Nicht weil es besonders locker ist, sondern weil der Kapitän bei Start und Landung das Kreuz seiner Verantwortung persönlich tragen muss.</p>
<p style="text-align: justify">Da jetzt aber offenbar ich das X war, regte sich in mir der Verdacht ich sei mit sofortiger Wirkung zum Kapitän ernannt worden. Leider wurde diese Hoffnung bei einem Blick auf die aktuelle Senioritätsliste arg gedämpft, so dass nur noch eine letzte Erklärung für den ungewohnten Einsatz blieb: Ich war mit zwei Kapitänen unterwegs! Da es nämlich immer einen Kopiloten als Sündenbock für allenfalls verpfuschte Starts und Landungen braucht, können in diesen Phasen nicht zwei Kapitäne das Flugzeug steuern. Somit blieb für mich neben zwei Kapitänen nur das X.</p>
<p style="text-align: justify">Wie ich feststellen durfte, sollte der X Einsatz allerdings nicht Sandwich Schicht sondern Schoggi* Schicht genannt werden. Sie ist nämlich fliegerisch am interessantesten und erst noch eindeutig am wenigsten ermüdend.</p>
<p style="text-align: justify">So genoss ich nach dem Start in Ruhe mein Mittagessen, bewunderte über <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Arkhangelsk" target="_blank">Arkhangelsk</a> ein eindrückliches Nordlicht und legte mich danach dreieinhalb Stunden aufs Ohr. Nachdem ich über <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neryungri" target="_blank">Neryungri</a> wieder geweckt wurde, genehmigte ich mir ein leichtes Frühstück und landete schliesslich unseren Airbus in Tokyo Narita. Daran könnte ich mich gewöhnen. Die Schoggi Schicht ist wirklich ein Leckerbissen! Kapitän müsste man sein&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, herrscht in Tokyo zur Zeit Kaiserwetter und ich kam im Anflug nicht umhin mit meiner neuen Panasonic den Fuji abzulichten, den die Japaner freundlicherweise zu meiner Begrüssung hinter der Bucht von Tokyo und der sich im Endanflug befindlichen B747 unserer &#8220;Mutti&#8221; aufgestellt hatten&#8230;<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center"><strong><a href="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Fuji.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-441" title="Fuji" src="http://skypointer.swissblog.ch/files/2010/02/Fuji.jpg" alt="Fuji" width="486" height="365" /></a></strong></p>
<p>* Für nicht Schweizer: Schokolade<strong></strong></p>
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		<title>Where? There! O’Hare.</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ja versprochen, dass ich die von Obama angekündigten, neuen Sicherheitsmassnahmen der Amerikaner bei meinem nächsten Flug in die USA etwas genauer unter die Lupe nehmen werde. Natürlich drängte es sich auf, dies anlässlich eines Fluges in die Heimatstadt des Präsidenten zu tun.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich wurde nicht bis auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Ich habe ja versprochen, dass ich die von Obama angekündigten, neuen Sicherheitsmassnahmen der Amerikaner bei meinem nächsten Flug in die USA etwas genauer unter die Lupe nehmen werde. Natürlich drängte es sich auf, dies anlässlich eines Fluges in die Heimatstadt des Präsidenten zu tun.</p>
<p style="text-align: justify">Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich wurde nicht bis auf die Unterhosen ausgezogen und das hübsche, blonde Flight Attendant, welches vor mir die Sicherheitskontrolle passierte, leider auch nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Ausser dem halbnackten Girl auf der Titelseite des Blick, das wegen mangelnder Rigorosität der Sicherheitsleute als Ersatz für das blonde F/A herhalten musste, fiel mir bis Mitte Nordatlantik nichts Besonderes auf. Das Essen aus der ersten Klasse schmeckte wie immer hervorragend und der Nespresso floss reichlich.</p>
<p style="text-align: justify">Dann aber, als wir auf 30° West die Kontrollzone von Shanwick verliessen und zu Gander wechselten, bemerkten wir wie subtil die Amerikaner vorgehen.</p>
<p style="text-align: justify">Auf der uns zugewiesenen Kurzwellenfrequenz empfing uns fremdländisches, stakkatoartiges Englisch, das bei genauerem Hinhören Erinnerungen an Curry und Nan heraufbeschwor.</p>
<p style="text-align: justify">Zuerst vermuteten wir natürlich, dass ein Air India „Palace in the Sky“ versuchte den kanadischen Kontroller zu kontaktieren. Als wir dann aber hörten, dass der Kontroller ebenfalls mit dem seltsamen Akzent sprach und sich zudem noch „Mumbay Control“ nannte, da wussten wir, dass die Sache etwas komplizierter sein musste.</p>
<p style="text-align: justify">Naheliegend wäre zwar eine Störung in der Ionosphäre gewesen, die den nicht so nahe liegenden Funkverkehr um die halbe Welt transportierte, aber in uns keimte ein anderer Verdacht.</p>
<p style="text-align: justify">Was, wenn die Amis den Bombay Funkverkehr absichtlich über dem Atlantik ausstrahlen um navigatorisch nicht besonders versierte Terroristen zu verwirren? Die orientierungslosen Bösewichte würden wahrscheinlich denken sie seien in die falsche Richtung geflogen und sofort wenden! Wenn dann über Afghanistan noch ein Kontroller mit New Yorker Akzent den Verkehr leitet, dann wähnen sich die mutmasslichen Attentäter dort am Ziel und sprengen in Tora Bora den Osama statt den Obama in die Luft. Echt genial!</p>
<p style="text-align: justify">Uns alte Hasen konnte diese Finte natürlich nicht verwirren. Ein kurzer Blick auf den Kompass und ein Nachfragen bei den Passagieren, was der Zielflughafen sei, genügte um bestätigen, dass wir in die korrekte Himmelsrichtung flogen. Deshalb wechselten wir kurzerhand auf unsere Zweitfrequenz und meldeten uns auf dieser beim mit beruhigend kanadischem Akzent sprechenden Lotsen an.</p>
<p style="text-align: justify">Nun erinnerte ich mich wieder an eine Anweisung in unseren Planungsunterlagen, die ich zu Beginn des Fluges völlig sinnlos fand:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify">While over U.S. airspace, flight crew may not make any announcements to passengers concerning flight path or position over cities or landmarks.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Im Lichte der neuen, amerikanischen Verwirrtaktik zur Terrorabwehr macht es natürlich Sinn, dass wir das Spiel nicht mit unserer „Public Address“ verraten. Deshalb hielt ich mich bei meiner Ansage vor dem Sinkflug auch peinlichst genau an obiges Verbot:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify">„Ladies and Gentlemen, due to new regulations from the department of homeland security, I am neither allowed to tell you where we are, nor where we go. Nevertheless we will start our descent shortly and in about 40 minutes, we will be landing there. By the way, in O’Hare the weather&#8230;blah, blah&#8230;”</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>State of the World, the Union, Technology and Mind</title>
		<link>http://skypointer.swissblog.ch/2010/01/28/state-of-the-world-the-union-technology-and-mind/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skypointer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nur fliegen ist schöner]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat die Zukunft begonnen. Wirklich! Umwälzendes, weltbewegendes, revolutionäres und historisches hat sich gestern zugetragen.
Unter dem diesjährigen Motto „Improve the State of the World: Rethink, Redesign, Rebuild“ wird seit gestern am World Economic Forum in Davos, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wieder einmal die Welt gerettet. Warum dies nach den durchschlagenden Erfolgen der letzten 22 Veranstaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Gestern hat die Zukunft begonnen. Wirklich! Umwälzendes, weltbewegendes, revolutionäres und historisches hat sich gestern zugetragen.</p>
<p style="text-align: justify">Unter dem diesjährigen Motto „<em>Improve the State of the World: Rethink, Redesign, Rebuild“</em> wird seit gestern am World Economic Forum in Davos, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wieder einmal die Welt gerettet. Warum dies nach den durchschlagenden Erfolgen der letzten 22 Veranstaltungen noch immer nötig ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.</p>
<p style="text-align: justify">Deshalb wurde ich wohl auch nicht eingeladen. Die Politiker und Wirtschaftsbosse, die Reichen und Mächtigen sind gerne unter sich. Soll mir recht sein! Sonst müsste ich am Seminar <em>„<a href="http://www.weforum.org/en/events/AnnualMeeting2010/IntProgramme/index.htm?id=30076" target="_blank">Rethinking Systemic Financial Risk</a>“</em> noch mit Herrn Grübel darüber streiten, ob nun er oder die Politik seine Bank aus dem selbst verschuldeten Schlamassel retten muss. Danach würde mich der UBS Chef wohl einladen mit ihm den Programmpunkt <em>„<a href="http://www.weforum.org/en/events/AnnualMeeting2010/IntProgramme/index.htm?id=30084" target="_blank">Rethinking Business Ethics</a>“</em> zu besuchen und ich müsste ihn darüber aufklären, dieser Kurs überflüssig wäre, wenn man sich einfach an die Grundregeln des Anstandes halten würde&#8230;<em></em></p>
<p style="text-align: justify">In<em> „<a href="http://www.weforum.org/en/events/AnnualMeeting2010/IntProgramme/index.htm?id=30184" target="_blank">The Next Global Crisis</a>“</em> wird sicher gestellt, dass die Welt auch nächstes Jahr wieder gerettet werden muss und für den Fall, dass dies im 2011 zum ersten Mal nicht gelingen sollte, wird in <em>„<a href="http://www.weforum.org/en/events/AnnualMeeting2010/IntProgramme/index.htm?id=30057" target="_blank">Life on Other Planets?</a>“</em> schon heute nach Alternativen gesucht.<em></em></p>
<p style="text-align: justify">Wer nun aber denkt, das WEF habe bei normal Sterblichen keine spürbaren Auswirkungen, der irrt gewaltig. So ist bereits seit zwei Wochen mein Lieblingsparkgeschoss im Personalparkhaus am Flughafen Zürich für die Limousinen der Weltenretter von Davos gesperrt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Natürlich ist das WEF nicht der einzige Grund, weshalb der gestrige Tag bei künftigen Generationen als historisch gelten wird. Gestern hat Obama seine <em>„</em><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/obama_the_state_of_the_union_2010_1.4671596.html" target="_blank"><em>State of the Union Address</em></a><em>“</em> gehalten:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/L1PWQtCDaYY&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/L1PWQtCDaYY&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify">Ich hab sie mir angetan und ich bin beeindruckt. Nicht weil der Friedensnobelpreisträger viel über Krieg gesprochen hat. Auch nicht weil er ein brillanter Redner ist und schon gar nicht wegen der amerikanischen Innenpolitik. Überrascht haben mich Aussagen wie:</p>
<blockquote><p><em> </em><em>„</em><em>We have gone from a bystander to a leader in the fight against climate change.”</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify">Da muss ich offensichtlich etwas verpasst haben! Wahrscheinlich meint er damit Dinge wie<em> „opening new offshore areas for oil and gas development“</em>.</p>
<p style="text-align: justify">Gefreut hat mich auch, dass Obama endlich das amerikanische <a href="http://www.usdebtclock.org/" target="_blank">Haushaltsdefizit</a> in den Griff gekriegt hat:<em> „We’ve already identified $20 billion in savings for next year.“</em> Bei 12 Trillionen Staatsschulden, die jährlich um eine Trillion anwachsen, scheint mir dies allerdings etwas mager. Dies liegt wohl daran, dass ich kein Politiker bin und somit Probleme kriege, wenn ich Geld ausgebe, das ich gar nicht habe&#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Besonders beruhigt hat mich aber die Aussage<em> “We are filling unacceptable gaps revealed by the failed Christmas attack, with better airline security”</em>. Mal sehen, ob ich auf meinem nächsten Amerikaflug schon etwas davon bemerke. Vielleicht wird ja in Zukunft das Tragen von Unterhosen verboten. Oder man nimmt neuerdings auch noch Fussabdrücke. Da eh schon jeder die Schuhe ausziehen muss, wäre der Aufwand dafür minimal&#8230; <em></em></p>
<p style="text-align: justify">Um die historische Dreifaltigkeit zu komplettieren und um jedermann die Einfältigkeit der Konsumenten vor Augen zu führen, hat der Messias der Elektronikbranche, Steve Jobs, gestern vollmundig das iPad angekündigt. Der neuste Stand der Technologie ist ein aufgeblasenes iPhone ohne USB Anschlüsse, das nicht zum Telefonieren taugt, unfähig ist zwei Programme gleichzeitig auszuführen, keine Webcam hat und Flash Videos nicht anzeigen kann. Apple hat sich wieder einmal selbst übertroffen!</p>
<p style="text-align: justify">Alles in allem ist das iPad also etwa so nutzlos wie das WEF und so langweilig wie die Rede zur Lage der Nation! Aber das wird dem kommerziellen Erfolg dieses zukünftigen Elektroschrotts natürlich nicht im Wege stehen.</p>
<p style="text-align: justify">Warum sollten wir beim Konsumieren auch intelligenter sein als beim Wählen?! Allmählich mache ich mir Sorgen über den &#8220;State of Mind&#8221; der Welt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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